Hier spielt die Musik!
Lesen Sie! Kommen Sie! Hören Sie!
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Am Ostersonntag erklang in der Stadtkirche die Bachkantate "Ein Herz, das seinen Jesum lebend weiß". Mit einem Instrumentalensemble unter der Leitung Siranush Asatryan wurde die Evangelische Kantorei begleitet. Die Solopartien gestalteten Birgit Macziey - Alt und Martin Hundelt - Tenor. Immer wieder begeistern die vor über 250 Jahren komponierten Werke Johann Sebastian Bachs. Seine Solopartien und Chöre weisen große Nähe zum Wort auf sowie einen unerschöpflichen Ideenreichtum. Möge bald wieder eine Kantate im Gottesdienst erklingen!
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Gottesdienst-Sonderpreis 2010 „Neue Passionslieder“
Die „Stiftung zur Förderung des Gottesdienstes“ hatte zu einem Texter- und Musikerwettbewerb aufgerufen. Sie suchten neue Passionslieder. Am 24.Oktober wurden die Gewinner ausgezeichnet. Einer fehlte in Schlüchtern. Er spielte an unserer neuen Orgel in der Stadtkirche.
Wir gratulieren herzlich.
Gottesdienst-Sonderpreis 2010 „Neue Passionslieder“
Auf http://www.gottesdienst-stiftung.de/ findet sich die Begründung für die Auszeichnung:
„Für den ersten Platz wurden die beiden Lieder „In einer fernen Zeit“ (Text: Otmar Schulz, Melodie: Andreas Brunion) und „Manches Holz“ (Text: Ilona Schmitz-Jeromin, Melodie: Martina Pohl) ausgezeichnet. Sie entsprechen den Zielen der Ausschreibung in besonderer Weise. Insbesondere für den Gemeindegesang erscheinen sie sehr geeignet. Aber auch die textlichen und musikalischen Qualitäten überzeugen.“
Und wer das Lied dann auch in Noten erleben möchte, hat hier die Chance: Zum Lied
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Die 4. Neustädter Chorakademie vom 18. - 20. Februar
Unter der einladenden Hand des Evangelischen Kammerchores Neustadt wurde sehr intensiv geprobt. Vorher vorbereitete Chorliteratur geriet unter der Hand von Hermann Max zu großer Reife. Literatur wie die Motette von Joh. H. Schein "Siehe an die Werke Gottes" oder die von Joh. Brahms "Warum ist das Licht gegeben den Mühseligen" und andere wurden durch seine Arbeit und Führung zu Klangerlebnissen, denen es gelang, die vorgegebenen Texte auch mit der gebotenen Intensität und Gestaltung zu präsentieren.
Dabei war augenfällig, wie wenig anstrengend unter seiner Führung dieses Wochenende verlief. Die Sängerschar wollte immer gar nicht aufhören.
Am Sonntagmorgen dann kamen alle im Gottesdienst zusammen, um die einstudierten Werke zu singen. Dabei waren die Lesungen, Lieder und die Predigt inhaltlich so gut verzahnt, dass der gesamte Gottesdienst einen sehr runden und klangvollen Charakter hatte. Die Predigt hielt Propst Dr. Kramer zum Text der Motette "Siehe, die Werk Gottes". Möge es Gott gefallen haben!
Diese Chorakademie konnte durch die großzügige Unterstützung der Stadt Neustadt stattfinden. Herzlichen Dank!
Die Chorakademie macht Lust zu mehr. Der Kammerchor sucht weitere Männerstimmen, am liebsten Bässe!

Foto: Dieter Groß
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Rückblick auf 2010
Schon zum dritten Mal fand die Neustädter Chorakademie statt. In gewohnter Atmosphäre war die fast 60köpfige Sängerschar zu Gast in den Räumen des Ameos-Psychatriums. Als diesjährigen Gast konnte der ehemalige Domkantor und Chorleiter Wolfgang Helbich aus Bremen gewonnen. Er führt seit fast 40 Jahren auch as international renommierte Alsfelder Vokalensemble.
Unter seiner Ägide trafen sich die Sänger Freitag-Nachmittag, um bis Samstagabend mit nur wenigen Pausen ein anspruchvolles Chorprogramm zu erarbeiten. Wolfgang Helbich verstand es, durch seine Präsenz den Chor in seinen Bann zu ziehen. Die ansonsten drei eigenständigen Chöre: der Vokalkreis Plön, das Vokalensemble Lübeck und der Neust. Kammerchor wurden auf sehr professionelle Art und Weise von Wolfgang Helbich geleitet, so daß er Nuancen an Stellen aus dem Chor herausholte, die ansonsten einfach nur übersungen worden wären.
Auf dem Programm standen eine Passionsmotette von Giovanni da Palestrina, eine Mottete von Joh. Bernhard Bach, ein Patenkind Joh. Sebastian Bachs, dann dessen großartige Motette "Jesu, meine Freude" und die vielleicht schönste Komposition des Bremer Domkantors Carl Martin Rheintaler "Wenn der Herr die Gefangenen Zions erlösen wird".
Wolfgang Helbich begeisterte auch am frühen Sonntag Morgen durch seine Leitung den Chor zum klangvollen Pianoklang, aber auch zu sattem Forte. Der Chor blühte so auf, daß er mehrfach eine Gänsehaut verursachte.Es war war die reine Freude!
Das paßte perfekt zur Predigt, die Pastor Rathjen hielt. Er integrierte seine Gedanken zur Bachmotette "Jesu, meine Freude" in einer Dichte, wie man sie nicht oft erlebt. Aber auch die Bachmotette verstärkte die Predigt in idealer Weise. Joh. Sebastian Bach hätte sich mehr nicht wünschen können. Die Freude als Resultat der Glaubensbegegnung mit dem Gottessohn war das Thema. Wort und Ton ergänzten sich perfekt. Jeder Gottesdienstbesucher hat das an diesem Morgen sicherlich verstanden und viel davon mit nach Hause genommen.
Dank des finanziellen Engagements der einzelnen Chorsänger und der Stadt Neustadt war diese hochkarätige 3. Chorakademie möglich.
Wie sang noch der Chor? "Ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh". Ein Stück Himmel auf Erden.
(Andreas Brunion)

Neustadt i.H., 07.03.2010 - Foto: Dieter Gross
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Am Sonntag, dem 20. Dezember 2009 fand im Gottesdienst die feierliche Einweihung der neuen Orgel statt.
Die Orgelbaufirma Rowan West hat im Laufe des gesamten Jahres das alte Gehäuse der Stadtkirchenorgel mit einem Neubau wieder gefüllt. Das neue Werk mit seinen 33 Registern wird im Stile einer Renaissanceorgel wiedererklingen. Sie ist wohl die derzeit größte Orgel, deren Bleipfeifen auf Sand gegossen sind und anschließend ausgehämmert wurden. Dabei wurde die Bauart der Pfeifen und Kehlen ganz nach alten Vorbildern norddeutscher Orgeln nachgebaut. Besonders ist an dieser Orgel das sog. Brustwerk, ein kleines „Pfeifenschränkchen“ mit 5 Registern, die mit Schwerthebel bedient werden.
Ein weiterer Höhepunkt wird das Einweihungskonzert am 22. Januar sein, das Professor Harald Vogel spielen wird. Er ist ein international renommierter Organologe und Organist, der diese Instrumente wie das Neustädter zu seiner Spezialdisziplin gemacht hat.
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H Ž A Ž H ... hier stehen eigentlich Symbole, aber die Schrift hat sie einfach in Buchstaben umgewandelt und jetzt geht's nicht wieder zurück ...sorry
was könnten diese Zeichen bedeuten?
Hier ist die Lösung: Sie wohnen in einem Haus, möchten gerne in ein Konzert der Evangelischen Kirchengemeinde gehen, trauen sich aber nicht, weil Sie als älterer Mensch abends nicht im Dunkeln alleine nach Hause gehen wollen – oder: Ihre Beine tragen nicht mehr so gut ....
Sind Sie interessiert, zu Konzerten zu kommen, wenn es in Neustadt einen Fahrdienst für Sie gäbe?
Wenn ja, lassen Sie es mich bitte wissen. Ich würde mich freuen, wenn Sie deswegen einmal mehr am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen würden! Rufen Sie uns doch in den nächsten Wochen an, wenn Sie generell Interesse haben –
im Kirchenbüro, Tel. 17945 bei Frau Severin!
Sie sammelt die Namen der Interessierten.
Wenn dann ein Konzert ansteht, melden Sie sich in der Woche vorher dort verbindlich an.
Wie bei der Olympiade gilt das Motto "Dabei sein ist alles", auch bei Konzerten!
Auf Wiederhören
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Es grüßt herzlich
Ihr
Andreas Brunion
Organist und Kantor
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