Liebe Leserin, lieber Leser,

es ist anders dieses Weihnachtsfest! Wie Sie Weihnachten feiern, wissen wir nicht.
Da ist vielleicht einer, der feiert allein, weil niemand an seinem Krankenbett sitzen darf. Da ist eine, die muss ihr erstes Weihnachtsfest ohne einen geliebten Menschen verbringen. Da ist eine Familie, die wohltuende Nähe erfahren darf. Da sind Freunde, die zusammenkommen und sich gegenseitig stützen. Zu uns in die Kirche, können Sie in diesem Jahr nicht kommen. Das bedauern wir sehr!

Aber wir können zu Ihnen kommen. Mit diesem Heft möchten wir Ihnen die Weihnachtsbotschaft nach Hause bringen. Wir möchten Sie einladen, diesen Weihnachtsgruß allein oder gemeinsam, zu Hause oder unterwegs, anzuschauen und hoffen, dass er Ihnen gefällt. Vieles ist anders. Aber nicht alles: Gott kommt in die Welt. Gott kommt zu uns. Genau dahin, wo wir sind und genau so, wie wir Gott brauchen.

Herzlich grüßen wir Sie und wünschen trotz allem und gerade deshalb: Frohe Weihnachten!

 

„Stille Nacht, Heilige Nacht“?

Weihnachten war lange nicht so still wie in diesem Jahr. Aber heilig? Das „hochheilige Paar“ Maria und Josef fühlten sich damals sicher nicht besonders heilig. Sie waren müde von der langen Reise. Sie suchten vergebens einen Schlafplatz. Es gab zwar kein Beherbungsverbot, aber schlicht keinen Raum für sie. Als sie endlich ein Dach über dem Kopf hatten, setzten die Wehen ein und Josef, der Zimmermann, musste sich als Hebamme beweisen... Hätte Gott seinen Engel nicht lieber als Geburtshelfer zu den beiden schicken sollen? Aber er mutete und traute ihnen diese Geburt zu und schickte den Engel stattdessen aufs Feld. Wer möchte nicht mal einem Engel begegnen? Wär das nicht schön?

Erstaunlicherweise fanden es die Hirten erst gar nicht schön, sie fürchteten sich. Sehr sogar. Das Wunderbare war also nicht der Engel, sondern die Botschaft, die er brachte: „Fürchtet Euch nicht!“„Fürchtet Euch nicht, denn Gott kommt selbst in diese Welt. Er kommt zu euch. Er wird Frieden bringen zwischen den Menschen untereinander und mit Gott - und erkennen werdet ihr diesen göttlichen Retter an seiner Armut. Er liegt als Kind in einer Krippe und ist mit Windeln zugedeckt.“ Diese Botschaft verwandelte die Furcht der Hirten in Freude.

Diese Botschaft trugen sie weiter in den Stall. Maria und Josef sahen in dieser Nacht keinen Engel, aber auch sie hörten so die Botschaft.Wir können uns aktuell nicht treffen, können nicht gemeinsam Gottesdienst feiern, deshalb kommt diese Botschaft von dem Gotteskind heute auf diesem Wege in Ihr Haus:

 

„Fürchtet Euch nicht, denn für euch ist dieses Kind geboren.“

Es grüßt Sie im Namen Ihrer Kirchengemeinde

Pastorin Sarah Lotzkat, Pastor Knut Nippe, Pastor Jens Rathjen

Zum Weiterdenken:

  • Vor was fürchten Sie sich?
  • Was davon möchten Sie gerne an Gott abgeben?
  • Wem möchten Sie heute oder in den nächsten Tagen weitersagen:„Fürchte Dich nicht!“?

Es begab sich aber zu der Zeit,

... dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, dass er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt. Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, darum dass er von dem Hause und Geschlechte Davids war, auf dass er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe; denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge. Und es waren Hirten in der-selben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Her-de. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: Ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen. Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens. Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten unterei-nander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fan-den beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

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aus der Bibel: Lukas 2,1-20

Gebet

Gewartet haben wir, Gott. Auf den Besuch, auf gutes Essen, auf einen Impfstoff, auf das Ende eines Leides, auf Trost.Wir sind da, feiern Weihnachten – das Ende des Wartens auf dich. So anders als sonst ist es in diesem Jahr. Und dennoch gibt es etwas, das war und das ist und auf das wir noch hoffen: Dein Kommen in die Welt. Als Kind in einer Krippe kommst du zu uns. Arm wie wir. Aber doch bringst du uns ein Geschenk, so wertvoll wie sonst nichts. Du bringst Licht in unsere Welt. Du lässt sie strahlen, wenn du bei uns bist. Dafür danken wir und bitten dich: Erleuchte das Dunkel, das um uns ist mit deiner Gegenwart. Amen.

Een waahre Geschicht

En wohre Geschicht. In de Mitt vun‘t 19. Johrhunnert maakt sik en belgische Preester op’n Weg. Dat weer Pater Damien - so heet he. He güng dorhen, wo keeneen hen wull. He güng to de Minschen de Lepra harrn. Ehr kranke Huut weer full vun Schorf un Bulen. 600 kranke Lüüd weern dat. Se levten in’e Naverschop vun Hawai. Molokai heet dat lütt Eiland. Sössteihn lang Johren kümmer sik Pater Damien üm de kranke Lüüd op Molokai.

He verbunn ehr Wunnen. He sorg för godes Eten. He bu Hüüs. He nehm de Lüüd in‘n Arm. Keenen wull se anfaten, man he möök dat. He trööst sien Lüüd un snack ehr goot to. In all de Noot vertell he wat vun Gott sien Leevde. He timmer de Sargen un bröch se to Graff. Dat hett he vele Johren so maakt. Aver eenerdaags steiht he vör sien Gemeen un seggt: "Wi Leprakranken." Un he meen dat so, as he dat seggt harr. Wi Kranken. "Ik bün nich op'n Damm. Ik bün ok krank. Ik bün nich anners an, as elkeen vun ju."

Nu leev he as en Kranken ünner Kranken. He deel ehr Leven un ehr Lieden. So lang as he kunn, weer he noch en Hölpsmann. Aver he weer nich mehr en Quit-schfidelen ünner luter Elennigen. He leev as se un he storv as se.Dat is dat Geheemnis vun Wiehnachten: Gott sülven blifft nich in'n Heven. He seggt: Wi Minschen. Ik lach un ween, bün trurig, bedröövt un selig, vergnöögt. Ik kumm nich as to'n Besöök. Ik kumm to di. Ik wahn bi di. Ik bün tohuus bi di.

O du fröhliche

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ist geboren:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, o Christenheit!

O du fröhliche, o du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen Dir Ehre:
Freue, freue dich, o Christenheit!

Segen

Gott segne Euch. Gott sei mit Euch an Euren Tagen und in Euren Nächten. Besonders in dieser Zeit. Gott schenke Euch einen Stern zum Geleit, dass ihr findet, was ihr braucht. Dass ihr Euch getragen wisst. So segne und behüte Euch Gott, der Vater, der Sohn und der Heilige Geist. Amen

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nach einem Text der Seitewww.gottesdienstkultur-nordkirche.de – Autorin unbekannt

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